Feuerwehrlaufkarten


Feuerwehrlaufkarten werden benötigt, gefordert und vorgehalten, sobald eine Brandmeldeanlage vorhanden ist.

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Feuerwehrlaufkarten in Verbindung mit einer funktionierenden Brandmeldezentrale sind ein großartiges Hilfsmittel, um Rauchentwicklungen in einem Gebäude sehr schnell zu bemerken, deren Ort an der Zentrale sofort bestimmen zu können und den Laufweg zur möglichen Brandstelle auf dem kürzesten Weg zu finden.
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Feuerwehrlaufkarten.
Feuerwehrlaufkarten werden benötigt, gefordert und vorgehalten, sobald eine Brandmeldeanlage vorhanden ist.

Feuerwehrlaufkarten in Verbindung mit einer funktionierenden Brandmeldezentrale sind ein großartiges Hilfsmittel, um Rauchentwicklungen in einem Gebäude sehr schnell zu bemerken, deren Ort an der Zentrale sofort bestimmen zu können und den Laufweg zur möglichen Brandstelle auf dem kürzesten Weg zu finden.

Die Laufkarten sind eine Sammlung von DIN A3-großen, wasserunempfindlichen Seiten, die bei der Brandmeldezentrale (BMZ) deponiert und einsehbar sind.
Der Ablauf ist z. B. folgender:
Ein Melder löst Alarm aus, dieser Melder wird an der Brandmeldezentrale angezeigt. Anhand der dem Melder entsprechenden Laufkarte wird der Ort und der Weg dorthin leicht ermittelt.

Die Anforderungen an Feuerwehrlaufkarten sind der DIN 14095 angelehnt. 
Die Gestaltung der Feuerwehrlaufkarten soll unbedingt rechtzeitig mit der zuständigen Feuerwehr abgesprochen werden.
Aufbewahrt werden die Feuerwehrlaufkarten in unmittelbarer Nähe zur Brandmeldezentrale (BMZ) oder dem Feuerwehranzeigetableau (FAT).
Das Aufbewahrungsdepot wird mit dem Hinweisschild „Feuerwehrlaufkarten“ gekennzeichnet. 
Je Meldergruppe ist mindestens eine Feuerwehrlaufkarte zu erstellen.
Die Feuerwehrlaufkarten werden zur Orientierung und zur Beurteilung der Lage herangezogen. Hier sind Informationen zu besonderen Gefahren und Erstmaßnahmen zur Brandbekämpfung aufzuführen.
Feuerwehrlaufkarten besitzen eine Vorder- und Rückseite mit unterschiedlichen Angaben. Sie beinhalten einen Übersichtsplan und die Geschossgrundrisse des Objektes. In diesen werden die Lage der Melder, Meldergruppe und Meldebereiche eingetragen.


Ausführung.
Die Feuerwehrlaufkarten werden im DIN A 3-Format erstellt. (DIN A 4 nach Absprache mit der örtlichen Feuerwehr). Sie werden wasserunempfindlich (laminiert) vorgehalten. 
Feuerwehrlaufkarten werden zweiseitig beschriftet. Vorder- und Rückseite sind lagerichtig zueinander anzuordnen. Sie werden über die lange Seite gedreht.
Die Feuerwehrlaufkarten erhalten jeweils einen Reiter mit einer der Meldergruppe entsprechenden Nummer. 


Darstellung.
Die Geschosspläne und der Übersichtsplan werden der DIN 14095 entsprechend erstellt.
Folgende Strichstärken setzen sich allmählich länderübergreifend durch: 
0,30 mm - Gebäude- und Objektteile (schwarz), Brandwände (rot gefüllt), 
0,20 mm - untergeordnete Bauteile, Fensteröffnungen, Türöffnungen (schwarz), 
0,18 mm - das Raster (grau), 
1,50 mm - die Lauflinien (grün, geschlossen), 
5,00 mm - Durchmesser für den Startpunkt der Lauflinie (grün). 

Es ist kein Maßstab vorgegeben, sodass die Zeichnung formatfüllend erstellt werden kann.

3,5 mm ist die Buchstabenhöhe für die Legende, 
2,0 bis 2,5 mm ist die Buchstabenhöhe für die Beschriftung, ausgenommen der Legende. 


Farben.
Die Verwendung von Farben erfolgt entsprechend der DIN 14095. 


Die Vorderseite.
Hier sind folgende Angaben zu finden
  • ein Reiter mit der Nummer der Meldergruppe
  • die Überschrift mit Meldebereich, Meldergruppe, Meldernummer, Melderart, Melderanzahl, Ebene/Etage
  • die Angaben zum Objekt, dem Anlagenersteller, dem Ersterstellungsdatum der Anlage, das Datum der letzten Aktualisierung
  • die Legende bezüglich der Symbole
  • das Raster (Standard: 20 m, bei großen Gebäudeabmessungen bis zu 50 m)
  • der Nordpfeil
  • die Straßen mit Straßennamen
  • der Lageplan mit Grundrissplan des Zuganggeschosses
  • die Blitzleuchte
  • das Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD)
  • die Brandmeldezentrale (BMZ)
  • die Übertragungseinrichtung zur Feuerwehr (ÜE)
  • das Feuerwehranzeigetableau (FAT)
  • das Feuerwehrbedienfeld (FBF), Freischaltelement (FSE) 
  • die Standorte von Parallelanzeigen der Brandmeldeanlage
  • die Standorte des Bedienfeldes der Gebäudefunkanlage 
  • die Standorte von Sprinklerzentralen oder anderer Feuerlöschanlagenzentralen (SPZ)
  • die Übertragungseinrichtung (ÜE) 
  • die Hauptzufahrt und den Hauptzugang der Feuerwehr 
  • den Laufweg zum Überwachungsbereich stumpf als grüne Linie an der BMZ/dem FAT beginnend und mit einer Pfeilspitze am Ende
Wichtige Hinweise sind hier einzuzeichnen
  • Gebäudeabschnitte und Gebäudebereiche
  • Räume mit besonderen Gefahren, (mit Hinweis auf die Gefährdung)
  • nächstgelegene Wasserentnahmestellen
  • Einspeiseeinrichtungen
  • Bereiche, die mit brandschutztechnischer Anlagentechnik geschützt sind
  • bauliche Brandschutzeinrichtungen und Rettungswege
  • Bedienstellen aller vorhandenen anlagentechnischen Brandschutzeinrichtungen


Die Rückseite.
Die Aufteilung in Überschrift, Legende und weitere Erläuterungen soll der Vorderseite angelehnt sein.
Hier sind folgende Angaben zu finden:
  • der Meldebereich, die Meldergruppe, die Meldernummer, die Melderart und die Melderanzahl, die Etage
  • die Bezeichnung der Räume anhand derer Nutzung
  • den gesamten Überwachungsbereich mit den angrenzenden Bereichen
  • den Laufweg zum Überwachungsbereich, beginnend mit Standortpunkt zur ausgelösten Meldergruppe als Fortsetzung von der Vorderseite (vertikal genau ober-/unterhalb der Pfeilspitze auf der Vorderseite)
  • die im Laufweg liegenden Türen (auf die Anschlagsrichtung und Art achten)
  • die Treppen, die Brandmelder mit Gruppennummer und Meldernummer (verdeckte Melder beachten)
 Zusätzlich können folgende weitere Angaben gemacht werden
  • ein vereinfachter, schematischer Lageplan zur Markierung des dargestellten Ausschnittes innerhalb des gesamten Objektes
  • eine vereinfachte Schnittdarstellung um Laufwege zu verdeutlichen


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